Müde und schlapp? Übersäuerung?

"Sie sind übersäuert!“, eine mittlerweile immer weiter verbreitete Einschätzung und Diagnose von vielen Heilpraktikern und zum Teil auch Ärzten. Doch was steht dahinter? Kann diese Sie wirklich müde und schlapp, gar krank machen?

Während die akute Übersäuerung (Azidose in der Fachsprache genannt) schulmedizinisch vollkommen anerkannt ist und durch die Atmung (respiratorische Azidose) oder den Stoffwechsel (metabolische Azidose) ausgelöst werden kann, ist die Sachlage bei der chronischen Übersäuerung eine ganz andere. „Völliger Schmarrn“ oder „So etwas gibt`s nicht“, das sind noch immer weit verbreitete Meinungen von einigen Medizinern. Doch sind sich viele Wissenschaftler mittlerweile völlig einig, dass es eine chronische Übersäuerung des Körpers sehr wohl gibt und dass sie zu zahlreichen Erkrankungen des Organismus führen kann.

So zeigten verschiedene Forschungsgruppen, dass eine Übersäuerung des Körpers unter anderem der Niere, den Knochen und den Muskeln schaden kann. Erst im vergangenen Jahr konnten koreanische Wissenschaftler zeigen, dass eine durch ungesundes Essen verursachte Übersäuerung des Körpers das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen kann.

Übrigens ist genau das eine sehr häufige, wenn nicht sogar die häufigste Ursache aller Übersäuerungen: Unsere Ernährung. Was also liegt auf der Hand, was wir gegen „zu viel Säure“ in unserem Körper tun können? Ja klar. Einfach unsere Ernährung umstellen. Und dass das wirklich hilft, genau das konnten einige Forscher mittlerweile beweisen. So führt eine basische (basisch ist das Gegenteil von sauer) Ernährung beispielsweise zu besseren und stabileren Knochen. Ein Wissenschaftler namens Gerry K. Schwalfenberg hat sich 2012 ganz grundsätzlich mit der Frage beschäftigt, ob eine basische Ernährung wirklich gesund und gut für unseren Körper ist und hierzu einige Studien ausgewertet. Am Ende kam er zu dem Schluss, dass ein „Mehr an Obst und Gemüse“ in unserer Ernährung zu besseren Knochen und Muskeln führen und Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Schlaganfall abschwächen kann.Außerdem kann eine basische Ernährung positive Effekte auf unser Herz-Kreislauf-System und sogar auf unser Gedächtnis haben. Auch für Krebspatienten hatte er eine positive Nachricht und schrieb, dass durch basische Produkte die Wirkungsweise einer Chemotherapie positiv beeinflusst werden könnte. So, jetzt wissen wir, dass eine Übersäuerung nicht gut für uns und eine basische Ernährung sehr wohl gut für uns ist.

Was aber können wir nun tun, um gesund zu leben? Und ist es eigentlich so einfach, unsere Ernährung umzustellen und von nun an „basisch zu leben“? Die tolle Nachricht: Ja, es ist möglich, und es ist auch nicht so schwer. Worauf kommt es in der Ernährung an, hierzu einige Tipps: Ganz grundsätzlich sollten Sie vermehrt Nahrung zu sich zu nehmen, die den Körper nicht sauer, sondern basisch macht. Weniger Fleisch und Getreide und viel mehr Obst und Gemüse. Anstelle von Kaffee viel Wasser und insbesondere Tees trinken. Hier gibt es ganz tolle basische Tees. Auf übermäßigen Alkoholkonsum und Zigaretten am Besten ganz verzichten. Fertigprodukte aller Art enthalten viele Zusatzstoffe und sind sehr häufig äußerst säurebildend und daher zu meiden.

Ein ganz tolles und gesundes, weil basisch machendes Getränk, ist der grüne Smoothie. Im Optimalfall besteht er jeweils zur Hälfte aus püriertem Obst und püriertem Salat/ Blattgrün. Smoothies sind derzeit der Renner. Wer sich sehr gut damit auskennt, ist eine Frau namens Victoria Boutenko. Sie hat ein ganz tolles Buch „Grüne Smoothies“ geschrieben. Smoothie gegen Übersäuerung Ganz kurz – wichtig bei grünen Smoothies ist ein sehr leistungsfähiger Smoothie-Mixer mit möglichst über 30.000 Umdrehungen pro Minute, damit auch alle gesunden Vitalstoffe (sekundäre Pflanzenstoffe, Chlorophylle, Enzyme, etc.) freigesetzt werden, denn nur in freigesetzter Form kann der Körper sie aufnehmen und verwerten. Schauen Sie sich doch einfach einmal im Internet um. Hier finden Sie viele Quellen zu grünen Smoothies und viele Tabellen, mit Hilfe derer Sie saure von basischen Lebensmittel unterscheiden können.

„Was kann ich denn neben einer gesunden und basischen Ernährung zusätzlich gutes für mich tun?“, das fragen mich viele Patienten. Seit jeher empfehle ich diesen die Einnahme von basischem Pulver, Natrium-Bicarbonat oder Natriumhydrogencarbonat, so heißt das in der Fachsprache. Das entsäuert den Körper ganz schnell und äußerst zuverlässig. Den Erfolg können Sie übrigens ganz einfach überprüfen, indem Sie den Säurewert Ihres Urins messen. Hierfür gibt es in der Apotheke sogenannte pH-Test-Streifen. Übrigens wird auch die schulmedizinisch von allen vollkommen anerkannte metabolische Azidose, eine akute stoffwechselbedingte Übersäuerung des Körpers, mit Natriumhydrogencarbonat behandelt. Sie sehen, dass basisches Pulver gegen Übersäuerungen wirklich hilft, das wissen alle.

Auch die Medicus Naturheilmittel hat ein basisches Präparat im Angebot. Grundlage ist das beschriebene Natriumhydrogencarbonat. Jedoch liegt dieses in einer Kapsel geschützt vor und wird erst im Darm freigesetzt. Denn was passiert, wenn Sie eine Base in eine Säure geben (und unser Magensaft ist wirklich sehr sauer)? Das können Sie sich bestimmt denken. Richtig, die Base wird neutralisiert und im Darm kommt nicht mehr soviel an wie gewollt. Durch die besondere Rezeptur der basischen Kapseln von Medicus kommt sehr viel mehr Base im Darm an und kann dort seine Wirkung optimal entfalten, nämlich den Körper entsäuern.

Bleiben Sie gesund, mit der Kraft der Natur!

Ihr Dr. Krieg

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Passende Artikel