Grüner Tee: Eine Allzweckwaffe aus der Natur?

Über die gesunden Eigenschaften von grünem Tee liest und hört man seit einiger Zeit immer mehr. Von einem wahren „Wundermittel“ ist häufig die Rede. Doch was ist an alledem wahr, und wobei hilft Grüner Tee wirklich?

Was macht Grünen Tee eigentlich so gesund?

Im Grünen Tee sind viele Stoffe enthalten, welchen u.a. anti-oxidative und anti-entzündliche Wirkungen zugeschrieben werden. Eine dieser Verbindungen ist das Epi-Gallo-Catechin-Gallat oder kurz EGCG,  ein zu den Catechinen zählendes Polyphenol.

EGCG wirkt in hohem Maße entzündungshemmend, das ist hinreichend bekannt.

„Wundermittel“ Grüner Tee?

 So konnte gezeigt werden, dass Grüner Tee und die im Grünen Tee enthaltenen Bestandteile

  • Amyloide (fehlgefaltete Proteine) Ablagerungen beseitigen kann(amyloidbedingte Demenz, Alzheimer, Parkinson)
  • Zur Gewichtsabnahme beitragen kann
  • Zur Linderung von Akne und Psoriasis beitragen kann
  • Den Blutzuckerspiegel (bei Diabetes) positiv beeinflussen kann
  • Das Immunsystem modulieren und Nervenzellen schützen kann (Multiple Sklerose)
  • Tumorhemmend sein kann
  • Anti-Angiogenetisch wirken kann, aufgrunddessen eine Anwendung bei allen Krankheiten, die mit Gefäßneubildung (Angiogenese) in Verbindung stehen (Krebs, Arthrose, Macula-Degeneration,…) denkbar ist.

 

Bis die genaue Wirkungsweise des Grünen Tees allerdings endgültig aufgeklärt ist und dieser therapeutisch eingesetzt wird, ist noch einige Forschung vonnöten.

Geringe Bioverfügbarkeit von Grünem Tee
Ein Grund für die teils widersprüchlichen Aussagen bzgl. der Wirkungsweise des Grünen Tees ist in der Bioverfügbarkeit zu suchen. Viele der Studien, die eine positive Wirkung des Grünen Tees bei verschiedenen Krankheiten zeigen, wurden in der sogenannten Zellkultur gemacht. Hierbei kommt der Grüne Tee (und das darin enthaltene EGCG) in direkten Kontakt mit den Zellen und kann seine Wirkung unmittelbar entfalten. Eine positive Wirkung in der Zellkultur heißt aber noch lange nicht, dass auch nach oraler Aufnahme (durch den Mund)  beim Menschen die gleiche Wirkung erzielt wird. Denn hier muss die Substanz zunächst die Passage durch Magen (Säure) und Darm unbeschadet überstehen, im Darm ausreichend gut aufgenommen werden und dann durch die Blutbahn an den Bestimmungsort gelangen. Wie gut dies gelingt, hängt von der sogenannten Bioverfügbarkeit des Stoffes ab. Ist diese gering, so kommt (wenn überhaupt) nur ein kleiner Teil der Substanz am Bestimmungsort an und kann daher dort auch nur wenig (oder nicht) wirken. Über das im Grünen Tee enthaltene EGCG ist bekannt, dass dieses eine sehr geringe Bioverfügbarkeit hat.

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Wie lässt sich die Bioverfügbarkeit vom EGCG in Grünem Tee erhöhen?

Mit dieser Frage haben wir uns lange beschäftigt. Nach zahlreichen Versuchen ist es uns gelungen, die Bioverfügbarkeit von EGCG massiv zu erhöhen. Und zwar derart, dass man dieses sogar im Blut nachweisen kann. Ein wirklich toller Erfolg! Wir haben das Problem der geringen Bioverfügbarkeit an drei verschiedenen Stellen attackiert.

 


1.Hoher Gehalt an EGCG im Grüntee Extrakt Medicus:

Der EGCG-Anteil im Grünen Tee ist gewöhnlich recht niedrig. Die meisten Grüntee-Produkte haben einen EGCG-Anteil von weit unter 50%.  Der Vorteil des von uns entwickelten Grüntee-Extrakts ist, dass dieser einen EGCG-Anteil von 98% aufweist.

Ein grundsätzlicher Tip von uns bei der Auswahl eines Grüntee-Präparates: Ein Polyphenolanteil von 90% heißt nicht, dass auch der EGCG-Anteil bei 90% liegt. Auch ein Catechinanteil von 90% heißt nicht, dass der EGCG-Anteil bei 90% liegt. Wichtig ist, dass der EGCG-Anteil so hoch wie möglich ist.

2.Schutz des EGCG vor der Zerstörung durch die Magensäure:

Ein Problem beim Trinken von Grünem Tee, welches die gesundheitsfördernde Wirkung von EGCG limitiert, ist dessen Zerstörung im Magen durch die Magensäure (deshalb beinhalten andere Produkte zum EGCG-Schutz häufig Vitamin C). Durch die Verwendung magensaftresistenter Kapseln kann der Zerstörung des EGCG im Magen vollständig entgangen werden und eine maximale Menge intakten EGCG im Darm ankommen.

3.Verbesserte EGCG-Aufnahme im Darm durch schwarzen Pfeffer:

Ein weiteres Problem, welches die gesundheitsfördernde EGCG-Wirkung limitiert, ist die bekanntermaßen schlechte Aufnahme des EGCG im Darm. Diese kann jedoch gesteigert werden durch eine Substanz namens Piperin (aus schwarzem Pfeffer). Daher enthält der Grünee-Extrakt medicus hochkonzentriert Piperin zur Steigerung der EGCG-Aufnahme im Darm.

Zusammenfassung:

Der von uns entwickelte Grüntee-Extrakt medicus hochkonzentriert hat eine sehr hohe Bioverfügbarkeit des EGCG (d.h. dass das EGCG auch wirklich in größerer Menge im Blut ankommt) durch…

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1.            Einen Rohstoff mit sehr hohem EGCG Anteil (>98%)

2.            Magensaftresistente Kapseln (keine Zerstörung von EGCG im Magen)

3.            Erhöhte EGCG-Aufnahme im Darm durch Piperin (aus schwarzem Pfeffer)

 

Und noch ein persönlicher Tip von Dr. Krieg für die Einnahme des Grüntee-Extrakts!

Wussten Sie, dass die EGCG-Aufnahme bei nüchterner Einnahme (zwei Stunden vor/nach Essen) um den Faktor 10 erhöht ist?

Testen Sie doch einmal die Grüntee-Wirkung bei Einnahme auf nüchternen Magen!

Ihre Medicus Naturheilmittel

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