Wissenschaftler klären immer mehr die wichtige Rolle der Darmbakterien

Dass gewisse Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn irgend etwas mit unseren Darmbakterien zu tun haben könnten, leuchtet jedem ein. Jetzt gibt es aber bahnbrechende neue Erkenntnisse, dass auch Asthma, Allergien, Zuckerkrankheit, Herz-Kreislauf Krankheiten und Krebs, Rheuma , Multiple sklerose sowie Depressionen und Autismus in irgendeiner Weise mit den vielen kleinen Helferlein im Bauch zusammenhängen.
 
Und noch etwas Wichtiges: Antibiotika ändern die Zusammensetzung der Darmflora oft jahrelang.
Im Tierversuch hat man gesunden Ratten Bakterien von depressiven Ratten übertragen und dann wurden die gesunden Ratten auch depressiv.
 
Die berühmte Zeitschrift "Spektrum der Wissenschaften" hat neulich ein Sonderheft "Spektrum kompakt" herausgebracht. Darin geht es schwerpunktmäßig um das "Mikrobiom", wie Wissenschaftler die Gesamtheit der Darmbakterien nennen. Besonders spannend finde ich die Erkenntnisse, wie unser Gehirn die Darmflora beeinflusst und umgekehrt. Man spricht bereits von der "Gut Brain Connection" (=Darm-Hirnachse).
 
Bleiben Sie an dem Thema dran, da kommt noch viel mehr. Es lohnt sich.
 
Mehr zum Thema Darmflora erfahren Sie hier.
 

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